Cairns
Cairns ist die Hauptstadt der Region „Far North“. Ursprünglich wurde Cairns 1876 als Exporthafen für wertvolle Bodenschätze gegründet. Später nahm der Tourismus immer mehr zu, erreichte seine Blüte in den 1960er Jahren. Bis heute ist die Umgebung um Cairns eines der beliebtesten Reiseziel Australiens.
Vor Allem was den Wassersport von Baden bis Surfen und insbesondere Tauchen angeht, bietet „Far North“ scheinbar unbegrenzte Freizeitmöglichkeiten. Denn das Great Barrier Reef ist auch nicht weit weg. Von den beiden vor Cairns liegenden Inseln Green Isalnd und Fitzroy Island ist das Außenriff lediglich etwa 50 Kilometer entfernt, welches bei Tauchern ziemlich beliebt ist. Aber auch ansonsten hat man von Cairns aus Zugang zu sehr vielen verschiedenen Tauchgebieten. Kein Wunder also, dass die Stadt auch Hauptstadt des Sporttauchens genannt wird.
Aber: Cairns selbst hat keinen eigenen Strand. Deshalb gibt es an der Uferpromenade eine Meereswasse-Schwimmlagune von einer Größe von rund 4000 Quadratmetern. Wer lämger bleibt und Strände mag, ist jedoch mit einem Aufenthalt in einem der vielen kleinen Urlaubsorten nördlich von Cairns besser beraten. Dazu gehört auch eines von den beliebtesten Wellnes-reisezielen Australiens, Palm Cove.
Das Klima ist hier das ganze Jahr über warm oder gar heiß – tropisch eben. Im Sommer kann es aber am Tag zu einzelnen Regenfällen oder Gewittern kommen. Auch Wirbelstürme und überschwemmte Straßen stehen dann mit auf dem Programm. Im Winter ist es nicht kalt, sondern zumindest tagsüber angenehm warm. Nachts kann es auch schon einmal unter 15 Grad Celsius werden.
Als Ausflug empfiehlt es sich mit der sogenannten Skyrail von Cairns bis Kuranda zu fahren. Dort kann beispielsweise das Aboriginal Cultural Centre sowie eine Schmetterlingsfarm besucht werden. Zurück nach Cairns fährt ein traditioneller Zug der Kuranda Railway.

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